Statement zur OVS vom 11.02.2009
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich glaube dass man ein guter Sozialdemokrat sein
kann, auch wenn man nicht in allen Punkten mit der offiziellen Linie
einverstanden ist.
Ich möchte euch daher dieses Statement vorlegen,
damit ihr wisst wie ich über die hier vorgelegten Dinge denke.
Quote
ich glaube nicht, dass die totale Abkehr von Gen
manipulierten Lebensmitteln der richtige Weg ist. Die Erdbevölkerung explodiert
in ungeahntem Maße.
Es ist richtig, so wenig wie möglich Pestizide
einzusetzen, doch wie will man gesunde Pflanzenkost für Mensch und Tier in
ausreichender Menge in der Zukunft erzeugen.
Zumindest
sollte eine intensive Forschung, auch in Deutschland, mit Versuchsfeldern zugelassen,
durchgeführt und gefördert werden.
ich bin auch nicht mehr so richtig davon überzeugt,
dass die Abschaffung der Atomenergie der richtige Weg ist.
Für jeden Meiler den wir in der BRD schließen,
lachen sich unsere Nachbarn kaputt und bauen direkt an der Grenze einen Neuen.
Klar: die Endlagerung der Abfälle ist nicht geklärt.
Die Lagerung der Abfälle „Unter Tage“ halte ich auch für falsch (siehe Asse).
Niemand weiß wirklich was da unten alles so genau
passiert. Und unsere Nachkommen werden auch nicht glücklich darüber sein, wenn
evtl. vergessene, und/oder schlecht angelegte Lagerstätten das Grundwasser
verseuchen oder z.B. durch Erdbeben
aufbrechen.
Unsere Technik ist so weit, dass z.B. an einer
unbewohnten Küste große künstliche Bunker zur Einlagerung geschaffen werden
könnten. Diese Bunker wären oberirdisch, für Seeschiffe und über Straßen
gleichermaßen erreichbar.
Denkbar ist auch sehr stark strahlenden Atommüll von einer Erdumlaufbahn mit gezielt gelenkten Raumtransporten in die Sonne zu schicken.
Der
U-Boot Bunker bei Bremen ließe sich sicherlich mit nicht zu großem Aufwand in
ein preiswertes und sehr sicheres Zwischenlager einrichten
Auf der anderen Seite wissen wir auch dass die
Uranvorkommen „endlich“ sind. Vielleicht sind unsere Nachkommen, mit einer
weiter entwickelten Technik, mal froh diese Lagerstätten ausbeuten zu können.
Deutschland hat viele kluge Köpfe. Wir müssen in
dieser Technologie führend bleiben – und dazu brauchen wir voll funktionsfähige
Versorgungs- und Forschungsmeiler.
der oben geschilderte Erhalt der Atomkraft ist auch
ein wichtiger Faktor die CO-2 Verseuchung zu reduzieren.
Auf allen Gebieten, die diese Verseuchung reduzieren
können, muss intensiv geforscht werden.
Ich persönlich bin nicht so richtig davon überzeugt,
dass die Klimaerwärmung zum großen Teil nur mit dem CO-2 Ausstoß zusammenhängt.
Die Erde hat immer warme und kalte Perioden gehabt und es ist bewiesen, dass
dieses auch sehr wesentlich mit der „Sonnenfleckentätigkeit“ zusammen hängt.
Und vergessen wir nicht die Lage der Erdachse, die am Himmel einen Kreis
beschreibt, und damit je nach Neigung zur „Sonnenebene“ die Erde eine andere
Anstrahlung erhält.
Deutschland ist weltweit die führende Nation mit
Kohleabbaumaschinen. Ich selbst habe etliche davon zur See gefahren und in USA
und Australien abgeliefert.
Werden die Gruben geschlossen verlieren wir unseren
technischen Vorsprung und damit Arbeitsplätze. Es müssen Gruben erhalten werden
damit diese Technik weiter entwickelt und in Funktion für potentielle Käufer
vorgeführt werden kann.
Auf der anderen Seite gilt es mit der Kohle, wie mit
allen Bodenschätzen sinnvoll und sparsam umzugehen – wer weiß was unsere
Nachkommen mit weiter entwickelter Technik noch alles daraus fertigen werden.
meiner Ansicht nach ist es eine Schande, dass unsere
Regierung diese Technologie, an der auch ungezählte andere Technologien hängen,
nicht fördert. Wir können nur verkaufen, wenn wir vorführen können.
...und außerdem:
die Küstenautobahn ist unbedingt erforderlich für
einen sicheren und schnellen Güteraustausch im Hinterland der Häfen.
Der Jade-Weser-Port kann seine Aufgabe nur erfüllen,
wenn er über eine schnelle Anbindung nach Ost und West verfügt.
Unquote
Uwe Oden
Kapitän i.R.